RELEASE: Werke von Alberto Giacometti und Mark Rothko aus der Zürcher Sammlung Franz Meyer bei Christie’s

New York

Er war der Direktor des Kunstmuseums Basel, Leiter der Kunsthalle Bern und Schwiegersohn Marc Chagalls – der Zürcher Jurist und Kunsthistoriker Franz Meyer (1919-2007).  Mit seiner Privat-sammlung setzte Meyer die Sammlertradition der Familie fort, die mit seinem Großvater, dem Grossunternehmer Fritz Meyer-Fierz (1847-1917), seinen Anfang genommen hatte. Christie’s fühlt sich geehrt eine wichtige Arbeit von Mark Rothko (No. 18, Schätzwert: $9 – 12 Millionen) und zwei bedeutende Werke Alberto Giacomettis (Bust d’homme , 1956, Gipsfassung, Schätzwert: $1,200,000-1,800,000  und der Bronzeguss Buste d’homme, 1956, Schätzwert: SFr. 900,000-1,200,000) aus der Privatsammlung Franz Meyer in New York und Zürich zum Aufruf bringen zu können.

Dr. Dirk Boll, Managing Director Christie’s Zürich: „Franz Meyers Arbeit am Kunstmuseum Basel war ein wichtiger Impuls für die europäische Kunstrezeption. Seine Beschäftigung mit amerikanischer Nachkriegskunst hatte Vorbildcharakter für Privatsammler wie Institutionen. Meyer war der erste Museumsdirektor der Welt, der Barnett Newman ankaufte.“

Ein anhaltender Interessenschwerpunkt Franz Meyers lag auf dem Werk Alberto Giacomettis. Seine Auseinandersetzung mit dem Oeuvre des Schweizers begann mit der weltweit ersten, umfassenden Giacometti Retrospektive, die Meyer 1953 als Leiter der Kunsthalle Bern (1955 -1961) kuratierte und mündete in seiner Arbeit als Stiftungsrat der Alberto Giacometti Stiftung in Zürich.

In Meyers Berner Zeit fällt auch die Entstehung von Alberto Giacomettis Buste d’homme (1956), das als eines der Spitzenlose zu einem Schätzwert von $1,200,000-1,800,000 Christie’s New Yorker Abendauktion Impressionist and Modern Art am

3. November 2010 anführen wird. Die Bronzefassung Buste d’homme (1956) aus der Sammlung Meyer wird Höhepunkt von Christie’s Schweizer Kunst Auktion am 21. März 2011 in Zürich sein und zu einer Taxe von 900,000-1,200,000 zum Aufruf kommen.

Als Direktor des Kunstmuseum Basel (1962-1980) fokussierte Meyer vor allem auf die amerikanische Nachkriegskunst – Sam Francis, Barnett Newman und Mark Rothko, mit dem Franz Meyer bis zu Rothkos Tod im Jahr 1970 in enger Freundschaft verbunden war. Auf der Biennale in Venedig 1958 ist Meyer erstmals mit dem Werk Rothkos in Berührung gekommen. Ein Jahr später überzeugte er seinen Vater direkt aus der Rothko Ausstellung bei Sidney Janis in New York ein Werk zu erwerben: No 18, Brown and Black on Plum (1958). No 18 ist ein wichtiges Gemälde Mark Rothkos, das auf dem Zenith seines reifen Schaffens entstand, kurz bevor er die Arbeit an den Wandbildern des New Yorker Seagram Buildings aufnahm. Der Schätzwert, zu dem es bei der Abendauktion Post War and Contemporary Art am 10. November im New Yorker Rockefeller Center aufgerufen wird,  liegt bei $9 – 12 Millionen Dollar.

Bildmaterial auf an Anfrage erhältlich.
Die Online-Kataloge zu den New Yorker Auktionen sind ab Mitte Oktober verfügbar.

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