Lot Essay
Nich Einfallslosigkeit ist es, die Koch veranlasste, sich wieder und wieder derselben Themen anzunehmen. Es ist ein Ringen um die adaequateste kuenstlerische Form..... Im Grunde sind es wenige Stoffe, die Koch lebenslang als Landschaftsmaler beschaeftigt haben. Walter Ueberwaser nannte sie "Urbilder" und fuehrt an : Bergseelandschaft - Dankopfer Noahs, Erntelandschaft- Ruth und Boas, ....
Es ist vielleicht nicht falsch, bei dieser Arbeitspraxis weniger unter seinen Zeitgenossen als im spateren 19. Jahrhundert Umschau zu halten, z.B. Monet, Courbet und Cezanne.
Apoll unter den Hirten womit wir den Kuenstler inhaltlich wieder an seine ersten roemischen Arbeiten, seine historischen oder dichterischen Landschaften anknuepfen sehen, nun allerdings mit einer Alterspoesie und Leichtigkeit des Gestaltens, die die vereinzelt schwaecher werdende Detailbindung vergessen lassen. Bei dieser Szene meinte Koch een Arkadien gepinselt zu haben.
Im Anschluss an einen Aquarellentwurf fr die nicht zur Ausfhrung gelangten Wandbilder des sog. Römischen Hauses (erbaut 1832-34) von Dr. Hermann Härtel in Leipzig, die der junge Friedrich Preller nach Vorlagen Kochs hätte malen sollen, entstand 1833/34 eine erste Gemäldefassung dieses Themas von etwa gleicher Grösse und Komposition, heute in Mnchen.
Über die fr Thorvaldsen bestimmte Variante hatte er am 6. April 1835 an den Jugendfreund Fischer geschrieben: Gegenwärtig male ich den Apoll unter den Hirten. Pan jenseits eines Bachs hat sich auf seiner Siringa vernehmen lassen, nun spielt Apoll köstlich auf seiner Leyer, Faunen, Satyren, Nymphen lagern im schattigen Gebsch von Feigen, Weinranken u.s.w.; eine Art Alpenzug von Widdern, Ziegen und Schafen sammt frøohlichen Hirten ziehen ber ein besonntes Gebirge, kurz ich glaube ein Arkadien gepinselt zu haben. Dieses Werk ist die fnfte und größte Version dieses Themas, Mitarbeit von Schlern.
It is not the lack of ideas that made Koch repeat the same subject over and over again. It is the struggle for the most adequate artistic form (...). Basically there are very few subjects that pre-occupied Koch as a landscape painter throughout his life. Walter Ueberwaser called them 'Urbilder' and lists: Mountain Lake Landscape - Noah making a Thanksgiving sacrifice, Harvest Landscape - Ruth and Boaz, (...).
It is probably not wrong to compare this way of working not so much with his contemporaries but with the later 19th Century artists, i.e. Monet, Courbet and Cézanne.
With 'Apollo with the shepherds' we see the artist connecting to his first Roman works, his historical and poetic landscapes in terms of content. Just now he works with the poesy of age and an ease of creation which lets us forget the partially weaker connection of details.
After a watercolour sketch for the unrealised wall paintings for the so-called Römische Haus (built 1832-34 by Dr. Hermann Härtel from Leipzig), which the young Friedrich Preller should have painted after sketches by Koch, in 1833-34 a first painting of the subject was executed, of similar size and composition which, today, is in Munich.
On the variation made for Thorvaldsen, he wrote to his old friend Fischer on 6 April 1835: (see quote above).
The present work is the fifth and largest version of the subject with student participation.
Es ist vielleicht nicht falsch, bei dieser Arbeitspraxis weniger unter seinen Zeitgenossen als im spateren 19. Jahrhundert Umschau zu halten, z.B. Monet, Courbet und Cezanne.
Apoll unter den Hirten womit wir den Kuenstler inhaltlich wieder an seine ersten roemischen Arbeiten, seine historischen oder dichterischen Landschaften anknuepfen sehen, nun allerdings mit einer Alterspoesie und Leichtigkeit des Gestaltens, die die vereinzelt schwaecher werdende Detailbindung vergessen lassen. Bei dieser Szene meinte Koch een Arkadien gepinselt zu haben.
Im Anschluss an einen Aquarellentwurf fr die nicht zur Ausfhrung gelangten Wandbilder des sog. Römischen Hauses (erbaut 1832-34) von Dr. Hermann Härtel in Leipzig, die der junge Friedrich Preller nach Vorlagen Kochs hätte malen sollen, entstand 1833/34 eine erste Gemäldefassung dieses Themas von etwa gleicher Grösse und Komposition, heute in Mnchen.
Über die fr Thorvaldsen bestimmte Variante hatte er am 6. April 1835 an den Jugendfreund Fischer geschrieben: Gegenwärtig male ich den Apoll unter den Hirten. Pan jenseits eines Bachs hat sich auf seiner Siringa vernehmen lassen, nun spielt Apoll köstlich auf seiner Leyer, Faunen, Satyren, Nymphen lagern im schattigen Gebsch von Feigen, Weinranken u.s.w.; eine Art Alpenzug von Widdern, Ziegen und Schafen sammt frøohlichen Hirten ziehen ber ein besonntes Gebirge, kurz ich glaube ein Arkadien gepinselt zu haben. Dieses Werk ist die fnfte und größte Version dieses Themas, Mitarbeit von Schlern.
It is not the lack of ideas that made Koch repeat the same subject over and over again. It is the struggle for the most adequate artistic form (...). Basically there are very few subjects that pre-occupied Koch as a landscape painter throughout his life. Walter Ueberwaser called them 'Urbilder' and lists: Mountain Lake Landscape - Noah making a Thanksgiving sacrifice, Harvest Landscape - Ruth and Boaz, (...).
It is probably not wrong to compare this way of working not so much with his contemporaries but with the later 19th Century artists, i.e. Monet, Courbet and Cézanne.
With 'Apollo with the shepherds' we see the artist connecting to his first Roman works, his historical and poetic landscapes in terms of content. Just now he works with the poesy of age and an ease of creation which lets us forget the partially weaker connection of details.
After a watercolour sketch for the unrealised wall paintings for the so-called Römische Haus (built 1832-34 by Dr. Hermann Härtel from Leipzig), which the young Friedrich Preller should have painted after sketches by Koch, in 1833-34 a first painting of the subject was executed, of similar size and composition which, today, is in Munich.
On the variation made for Thorvaldsen, he wrote to his old friend Fischer on 6 April 1835: (see quote above).
The present work is the fifth and largest version of the subject with student participation.